Einsatzstichwort:    B:Gewerbe, Biesenthal (BAR), Melchow in Richtung Grüntal, Brand 

                                Holzwerkstatt, volle Ausdehnung


Einsatzort:    Melchow Holzwerkstatt


Datum:    15.02.2011                    Alarmierung um: 12:09 Uhr                    Rückkehr: 17:38 Uhr 

Einsatzleiter:    Strempel, Rainer    

       
Eingesetzte Fahrzeuge:   
•    Mannschaftstransportfahrzeug (Florian-Barnim 5/19/1)
•    Tanklöschfahrzeug (Florian -  Barnim 5/24/1)
•    Löschgruppenfahrzeug (Florian-Barnim 5-44-1)


Vollbrand einer Werkstatt in Melchow -  so dass Alarmstichwort. Beim Eintreffen der FF Biesenthal übergab die LG Melchow die Einsatzstelle und informierte, dass sich im Feuer Propangasflaschen befinden, von welchen eine bereits explodiert sei. Auf Grund dieser Information begannen die Löscharbeiten aus einer Deckung heraus. Es brannten mehrere Holzgebäude und ein Kleintransporter bereits im Vollbrand, sodass eine Rettung hier nicht mehr möglich war. Durch den Einsatzleiter wurden 2 Abschnitte gebildet. Der erste Abschnitt war für den Schutz und die Sicherung von 2 anliegenden Gebäuden sowie der Brandbekämpfung von seiner Seite aus eingeteilt. Der zweite Abschnitt hatte einen Kleinbagger und einen PKW zu sichern, sowie den brennenden Transporter zu löschen. Zwischenzeitlich waren 3 C-Strahlrohre zum kühlen aufgefundener Gasflaschen und Benzinkanister eingesetzt. Das Löschwasser wurde über lange Wegestrecke aus einem Hydranten herangeschafft. So konnte zunächst eine stabile Wasserversorgung gesichert werden. Ein höherer Wasserbedarf, welcher sich später durch die Kühlmaßnahmen ergab, wurde zwischenzeitlich durch ein TLF und 2 LF gesichert, welche im Pendelverkehr Wasser heranbrachten. Jetzt war auch der Schaumeinsatz sinnvoll, welcher den Transporterbrand endgültig zum Erlöschen brachte. Nach erfolgreichem kühlen und verbringen der Gasflaschen konnten die Restlöscharbeiten  am Hauptobjekt aus direkter Nähe beginnen. Feuerwehren aus Schönholz, Rüdnitz, Marienwerder, Melchow, Danewitz und Biesenthal waren vor Ort, um den Brand zu löschen.
Es wurden insgesamt 58 Schläuche und 120 l Schaumbildner verbraucht. 10 PA Kräfte kamen zum Einsatz.