Am heutigen Sonntagmorgen wurde wir zu einem Verkehrsunfall auf die BAB11 gerufen. Als wir vor Ort ankamen, bot sich uns ein schlimmes Bild. Ein Transporter ist aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, durchbrach die Leitplanke und schleuderte ca. 10 m tief einen Abhang hinunter. Dabei prallte er gegen mehrere Bäume. Da es 4 zum Teil schwer verletzte Personen gab, wurde die "Massenanfall von Verletzten Stufe 1" (MANV1) ausgerufen. 2 schwer verletzte Personen wurden bereits vom Rettungsdienst versorgt. Der Beifahrer war im Transporter eingeklemmt und musste von uns mittels Hydraulischem Rettungssatz aus dem Fahrzeug befreit werden. Zuvor mussten allerdings erst große Äste, die auf dem Tranporter lagen, beseitigt werden. Wie durch ein Wunder blieb der Fahrer fast unverletzt. Zeitgleich dazu, wurde ein Landeplatz für den Rettungshubschrauber (RTH) eingerichtet. Nachdem die ersten beiden Personen mittels Spineboard in die Rettungswagen (RTW´s) verbracht wurden, konnte auch der eingeklemmte Beifahrer befreit werden. Dieser wurde erst im RTW versorgt und dann in den RTH umgeladen. Wir unterstützen hierbei dauerhaft den Rettungsdienst. Als alle verletzten Personen auf dem Weg in Krankenhäuser waren, unterstützten wir den Abschlepper bei der Bergung des Transporters. Diese gestaltete sich aufgrund der Unfallstelle als schwierig und nahm einige Zeit im Anspruch. Im Anschluss wurden wir von der Polizei gebeten, sämtliche Sachen die vom bzw. aus dem Tranporter gefallen waren, zu sichern und in Säcke zu packen. Die Autobahn war für mehrere Stunden teilweise in beiden Richtungen voll gesperrt. Es bildete sich ein Stau von über 10 km Länge.


Eingesetzte Kräfte:

  • LZ Biesenthal -> LF 16/12, TLF 20/40 mit FwA Schaum/Rüst, MTW
  • LG Rüdnitz -> VRGW
  • Rettungsdienst -> 4 RTW, 1 NEF, 1 RTH
  • Polizei -> 3 Streifenwagen
  • Abschleppunternehmen