Wie auch in anderen Regionen, richtete das "Sturmtief Xaver" viele Schäden bei uns an und bereitete den Kameradinnen und Kameraden viele Einsatzstunden. Am Freitagmorgen kurz nach halb neun ertönten zum ersten mal die Funkmeldeempfänger. Womit viele schon gerechnet hatten, bestätigte sich jetzt. Ein Baum drohte in eine Oberleitung zu stürzen und lehnte sich schon an einen Schuppen an. Kurz nachdem wir den Einsatzort erreicht hatten, kamen auch schon die nächsten zwei Einsatzstellen hinzu. Dies sollte aber erst der Anfang sein. Nachdem wir die ersten drei Einsatzstellen abgearbeitet hatte, bekamen wir über Telefon den nächsten Einsatz. In der Wagnerstraße war eine Tanne abgebrochen und versperrte nun die Straße. Zügig wurde diese Einsatzstelle abgearbeitet. Als gerade alle Fahrzeuge wieder in der Wache standen, kam auch schon der nächste Alarm. Auf der BAB 11, zwischen den Anschlussstellen Lanke und Finowfurt, versperrte eine entwurzelte Birke beide Fahrspuren. Auch diese Einsatzstelle wurde zügig abgearbeitet. Nach kurzer Pause ertönten dann erneut die Funkmeldeempfänger. Wieder einmal hielt ein Baum dem starken Wind nicht stand und viel um. Dabei verfing sich der Baum in einen zweiten. Mit Hilfe der Drehleiter, wurde der Baum abgetragen und so kontrolliert zu Fall gebracht. Bereits über Funk hatte uns die Leitstelle den nächsten Einsatz mitgeteilt. Auch hier fiel ein Baum um und versperrte die Straße. Nach diesem Einsatz gab es schnell eine Bockwurst mit Brötchen, denn der nächste Alarm würde sicher bald kommen. Und so kam es wie es kommen musste. Gerade fertig, wurden wir zu einem Baum alarmiert, welcher auf ein Haus gefallen war. Dieser Einsatz war dann zum Glück auch der letzte an diesem Tag. Insgesamt waren unsere Kameradinnen und Kameraden 8 1/2 Stunden im "Dauereinsatz". Die Bilder sind nicht der Reihe nach sortiert...


Eingesetzte Kräfte:

  • LZ Biesenthal -> LF 16/12, DLA(K) 18/12, MZF, RW